Der Tipp für alle, die sich's ein wenig besser gehen lassen möchten: Thermenbesuch in Budapest. Um wenig Geld (115,- für zwei Personen) kommt man gut im alten Viersternhotel Gellert am Donauufer unter. Da kann dann im Preis inbegriffen gebadet, sauniert, dampfgebaded, massiert und relaxed werden. Und das im Jugendstilbad! Unglaublich! In Budapest immer fein: Markthalle, Cafe Gerbaud (mit Bob Geldof am Nebentisch und im Pissoire) und natürlich Realsozialismus auf der Zitadelle (siehe Bild). Und für alle Sparefrohs: Rückfahrkarte in Budapest kaufen, das spart nochmal 14,- EUR. [weitere Fotos]
Sonntag, 13. April 2008
Heisse Thermen, gutes Sein
Der Tipp für alle, die sich's ein wenig besser gehen lassen möchten: Thermenbesuch in Budapest. Um wenig Geld (115,- für zwei Personen) kommt man gut im alten Viersternhotel Gellert am Donauufer unter. Da kann dann im Preis inbegriffen gebadet, sauniert, dampfgebaded, massiert und relaxed werden. Und das im Jugendstilbad! Unglaublich! In Budapest immer fein: Markthalle, Cafe Gerbaud (mit Bob Geldof am Nebentisch und im Pissoire) und natürlich Realsozialismus auf der Zitadelle (siehe Bild). Und für alle Sparefrohs: Rückfahrkarte in Budapest kaufen, das spart nochmal 14,- EUR. [weitere Fotos]
Freitag, 4. April 2008
Diagonale 2008
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Mittwoch, 2. April 2008
Diagonale08 Startstatement
Dienstag, 1. April 2008
Förderung der Digitalen Kultur in Selbstkuratierung
Bereits in's dritte Jahr geht nun das sogenannte "Experiment" der communitygesteuerten Vergabe von Fördermitteln der Netzkultur. Der engagierte Prozess war nie ein einfacher. Neidgenossenschaft, Grabenkämpfe und Verteilungsstreit waren ebenso begleiuter in diesen drei Jahren wie Engagement, Lern- und Innovationsbereitschaft und Neugierde. Hebt man den Kopf ein wenig um einen Blick nach aussen zu ergattern, erschließen sich Stimmen, die über den täglichen Disput über Fördereuros hinausgehen. "netznetz has convinced their local arts commission that software artshould be funded the way it’s made: through self-organized networks ofdistributed activity and collaborative effort.“, erkennt BOINGBOING netznetz als Innovativ an. Auch der Spiegel findet, dass sich in Wien bzgl. Digitaler Kultur seit kurzem mehr tut als irgendwo anders.
Jetzt gab's wieder so eine selbstkuratierte Geldvergabe. Patrik Dax von ORF futurezone, fängt dabei ganz gut ein, dass hier Geld erstritten (im positiven Sinn) und nicht wie üblich bei der Politik lobbyiert wird.
Nach den tiefgreifenden Veränderungen des Systems, scheint es diesesmal sehr gut gelaufen zu sein. Es zeigt sich nach-und-nach, dass ein Selbstkuratierungssystem durchaus das Zeug haben kann bessere Ergebnisse als bei herkömmlichen Verteilungsstrategien zu erwirken.
So ist diesesmal,
- die Revalidierung des Quorums Bandbusse verhindert. Nun kann man wieder von Mehrheitsbildungen sprechen.
- ebenso Bandbussing verhindert worden, da es keine Rückwirkungen mehr von der Einrichtungswahl auf die Projektwahl gab.
- der eigene Topf für Kunst gut eingeführt worden - es wurden bei dieser Wahl beinahe nur Projekte netzkultureller Praxis der Förderung zugeführt
- erstmals die Skalierung stimmig: Weniger Geld, weniger Projekte, klarerer Fördergegenstand, qualifizierteres Quorum
- erstmals die stimmen- und projektmäßige Abbildung der Szene stimmig gewesen
Samstag, 22. März 2008
Copyrightindustrie ist Jobkiller
Stage6 geschlossen ... doppelt schlecht: Einerseits ist es persönlich traurig, wenn eine Quelle von hochwertigen TV-Content nicht mehr den eigenen Sonntagnachmittag kurzweilig vertreibt, es ist andereseits auch ein Tiefschlag für die Entwicklung der Breitbandnutzung insgesamt, wenn stage6 schließt. Am 28. 02, 2008 hat Divx sein Videoportal Stage6 geschlossen. Divx-CFO Dan Halverson bezeichnete "potentielle Urheberechtsklagen" als maßgeblich für die Entscheidung. Halverson erklärte, sein Unternehmen sei mit dem Versuch gescheitert, kostenintensive Urheberrechtsprozesse abzuwehren. Derzeit läuft noch eine Klage von Universal Music wegen der Veröffentlichung von urheberrechtlich geschütztem Material auf Stage6.Damit ist es einem Major wieder gelungen eine wichtige Entwicklung im Internetbereich abzuschießen. Es drängt sich zunehmend die Frage auf: Was ist volkswirtschaftlich der größere Schaden? Die Verluste der Copyrightindustrie durch die nicht mehr in deren Hand liegende Zweit- und Drittverwertung "ihrer" Inhalte, oder der volkswirtschaftliche Schaden durch die anhaltende Verhinderung von attraktiven Breitbandnutzungen.
Im Falle des österreichsichen Breitband/Festnetzes wird dann diese Frage eine Arbeitsplatzfrage: Wäre österreichs Breitband/Festnetzmarkt nicht vitaler, wenn es entsprechende attraktive Contentangebote gebe? Und wer verhindert hier die Angebote? Die Copyrightindustrie muss sich inzwischen den Vorwurf eines Jobkillers wohl gefallen lassen.mehr: http://futurezone.orf.at/business/stories/265089/
Freitag, 22. Februar 2008
P2P fördert CD-Absatz
Nur allzu logisch klingt es, dass Leute die Musik aus dem Netz "saugen" keine CD mehr kaufen. Eine Studie der University of London im Auftrag von Industrie Canada belegt das genaue Gegenteil. Zitat: "[...] our analysis of the Canadian P2P file-sharing subpopulation suggests thatthere is a strong positive relationship between P2P file-sharing and CD purchasing. That is, among Canadians actually engaged in it, P2P file-sharing increases CD purchasing. We estimate that the effect of one additional P2P download per month is to increase music purchasing by 0.44 CDs per year [...]".
Ich würde in Ergänzung dazu ja auch die These aufzustellen wagen, dass eine Konkurrenzsituation zwischen Freiem P2P und CD-Verkauf nur im Bereich der Zweit- und Drittverwertungen besteht und der Neuerscheinungsmarkt ohnedies nicht von P2P bedroht wird. Also der Copyrightindustrie kommt eventuell der "long tail" abhanden, doch nicht das Premierengeschäft.
Donnerstag, 3. Januar 2008
TV-Zeit: zweimal öffentlich-rechtliche Journalistik
Weihnachtsferienbedingt konnte ich in letzter Zeit mehr fernsehen. Ein gutes Lehrstück bzgl. Qualitätsstandards österreichischer und deutscher TV-Angebote im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gab der Fernsehabend am 02.01.07. Gesehen dabei beim ORF das Servicemagazin "Konkret" und bei der benachbarten ARD die Dokumentation "Merkels Macht".
Konkret featurete der ORF in einem langen Beitrag einen Verein namens Schutzengerl, der mittels privater verdeckter Ermittlung, versteckten Kameras, versteckten Mikrofonen und Angabe falscher Identitäten auf eigene Faust nach Sexualstraftätern fandet, um diese beim BK "zu melden". Im Stil billiger Privatsenderware, inszenierte der ORF die "verdeckt gedrehten Szenen" zu einer nachamenswerten Praxis wehrhafter Bürger. Dabei übersieht der ORF augenscheinlich seine Schranken und positioniert sich als Anstalt der Blockwarte.
Ganz anders da die ARD (resp. der NDR). Die angesprochene Dokumentation rückt den Macherhaltungsstrategien der deutschen Kanzlerin in analytischer, begründeter aber zugleich scharfer Art zuleibe. Es wird nachgefragt - an verschiedenen Seiten. Es wird hingesehen - genau und zeitaufwendig. Und es wird gesagt, was Schlußfolgerung ist - ohne Schere im Kopf. Undenkbar sowas über z.B. Wolfgang Schüssel (nämlich wärend seiner Amtszeit) hier zu sehen.
Oft wird von den Medien als dritter Macht im Staate gesprochen: zwei beredte Beispiele.
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