Donnerstag, 25. Juni 2009

Dalmatien in three posts: 1) Into the sun!

Mit dem Auto 8h runterbrausen kann ein jeder! Besser ist die Reise mit der Fähre von Rijeka aus. Auch nicht viel mehr als die Benzinkosten macht das Ticket inklusive Zweierkabine aus. Man brummt dann recht gemächlich in 20 Stunden von Rijeka nach Dubrovnik - vorbei an den vielen der Küste vorgelagerten Inseln und Halbinseln. Mutet die Einstiegsstelle noch sehr KuK-Imperial, so ist man übernacht (und mit Glück einem Sonnenaufgang) im venezianisch geprägten Split. Gleich mal Urlaub! Ein bissl schleppend dann die weitere Fahrt, zwischen Regengüssen und Sonnenkitzeln.

Dann: Selten, das ein Autonavi in Dalmatien funktioniert - auch das unsere nicht. Selbst in Dubrovnik wurden wir vom ASUS zielsicher in einen Hinterhof geleitet. BeifahrerIn (ein Muss!) und Dumont-Karte (bissl zu roh) leiten dann auf Peljesac, die lange Halbinsel vor Dubrovnik. Dort läßt es sich gut aushalten: Sonne, Wein, wenig Tourismus, feine Strände (besonders in Zuljiana) und nette Menschen. Empfehlung ist da sicherlich Eselreiten- und essen in Kuna bei den Antojovics und Fischerlessen in Trpanj (einfach der Googlemap hier folgen). Highlive gibts dafür fast keines, sieht man von Volksmusikchören und singenden Kellnern ab. Zu dem Zeitpunkt ist das ja auch kaum ein Bedürfnis, ist man doch ohnehin mit Hautregeneration (rot wie die Zora) und Entspanntsein vollauf beschäftigt.


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Freitag, 19. Juni 2009

Hab' ihn: Mein eigener RFID-Handshake

Extrem große Freude hat mir heute Meral Akin-Hecke gemacht. Sie hat mir einen kleinen, posierlichen RFID-Schlüsselanhänger geschenkt. Mit etwas Mühe (ist nicht unbedingt für MAC-User gemacht) wird daraus eine elektronische Visitenkarte. Und wenn jemand auch so einen Poken hat, dann können wir uns die Pratze/Pranke/Hand entgegenstrecken: Eine nette Geste ("Give-me-four" - hat nur vier Finger) einerseits und ein RFID-Handshake andererseits. Der Rest des Datenaustausches passiert dann am Poken-Portal. Also kauft Euch sowas, oder lasst es Euch schenken ... ich möchte das mit Euch spielen ...

Donnerstag, 21. Mai 2009

Nominiert: 'net culture lab' ist Anwärter auf den Constantinus Award

Der Constantinus Award ist Österreichs großer Berater- und IT-Preis. Der Wettbewerb findet heuer bereits zum siebenten Mal statt. Mit dem Preis werden Beratungs- und IT-Unternehmen gewürdigt, die herausragende Ergebnisse vorweisen können. Das 'net culture lab' konnte erfolgreich seine Leistungen im Bereich Technologieconsulting bzw. Innovationsunterstützung darstellen und ist einer der beiden Nominierten in der Kategorie "Open Source".

Montag, 18. Mai 2009

Einfache Antworten

Wie uns der Medien-Web-Überwachungs-Komplex gefangen nimmt, bzw. wie wir ihn sukzessive aufbauen, stellt ein Video von "Dom" recht eindringlich dar. Eine Nerdopera sozusagen. Enjoy!
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Freitag, 15. Mai 2009

Tools today

Drei feine Tools in der täglichen Webarbeit. make.tv - eine großartige Möglichkeit "on the fly" online Videos mit mehreren Kameras zu erstellen, ustream.tv - unschlagbar wenn es um Streamsicherheit und Verfügbarkeit geht und neu: xtranormal.com - ein text2movie-tool mit dem es möglich ist aus Texten kleine Animationen zu erstellen. Auch in Deutsch!


Freitag, 8. Mai 2009

Kommentar zu Creative Industries in der "Presse am Sonntag"

Die Kolumne "Reine Formsache" in der Presse am Sonntag bietet ein neues Forum zum Kommentieren und Diskutieren. Auf Einladung habe ich einige Gedanken zur Abgrenzung von Kunst und Kreativgewerbetreibenden niedergeschrieben. Kreativität als verbindende Narration des Bereiches (formerly known as) creative industries taugt nicht. Ich schlage vor zwischen Kunst (art) und "new entrepreneurship" zu unterscheiden. Beide sind zwar kreativ - aber in ihren Ansätzen, Bedürfnissen und Forderungen grundverschieden (ganze Kolumne).

Sonntag, 15. März 2009

Games do not kill. Guns do.

Durch die Wiener Blogosphäre und darüber hinaus läuft grad eine kleine gelungene Kampagne, die durch ein Posting von Jana Herwig angestoßen wurde. Viral im besten Sinne verbreiten sich gerade die Outings, dass wir doch alle diese Ballerspiele (Volksmund) spielen, und trotzdem eher am pazifistischen Rand der Gesellschaft unterwegs sind.



Mancher und manche möchen vielleicht 15 Stück Spielkonsolen zuhause haben, doch keine 15 Stück Waffen. Und das ist eine der Baselines der kleinen Aktion: Wir und die "Jugend von heute" (wieder Volksmund) eignen sich zumeist jene "media litracy" an, um damit umzugehen. Angebliche zertifizierte Waffenbesitzer (staatlicher Waffenschein) sind nicht im Stande das Gefahrenpotential von 15 Stück Waffen mit augenscheinlich hunderten Stück Munition für ihr psychiatrisch in Behandlung befindliches Kind zu erkennen. Wer geht hier fahrlässig mit Gewaltpotentialen um?

Anpassung des Waffengesetzes ist gefordert und nicht Spielverbote: Waffenscheinausgabe dramatisch einschränken - Markt mehr regulierung und kontrollieren.

BTW, das Spiel ist anthropologisch gesehen immer die Vorbereitung auf die gegebenen gesellschaftlichen Wirklichkeiten. Das Spiel ist die kindliche Testumgebung für die kommende Wirklichkeit - jene, auf die vorbereitet werden soll. So ist die Wirklichkeit immer die Vorgabe für das Spiel und nicht das Spiel die Vorgabe für die Wirklichkeit. Wenn also wer woran drehen will, dann bitte an der alltäglichen Gewalt in der Gesellschaft.

digiom.wordpress.com
gunskill.soup.io
www.flickr.com/groups/games-dont-kill/pool
wissenbelastet.com/2009/03/13/games-do-not-kill-guns-do/